Gleichstellung
Frauen in MINT

Zukunft einfach ausprobieren!

Schnupperstudium und Praktika im Hessen-Technikum!

Was macht eigentlich eine Umweltingenieurin? Welche Jobs eröffnet ein Studium der Elektrotechnik? In welchen Jobs steckt Mathematik drin, obwohl es nicht drauf steht? Sitzen Informatikerinnen tatsächlich den ganzen Tag vor dem Rechner und beschäftigen sich mit Nullen und Einsen?

Anwendungsbezug, konkrete Berufsbilder und eigene Erfahrungen – darum geht es im Hessen-Technikum. MINT – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – klingt nach Formeln, Berechnungen und Theorien. Aber nicht in unserem Programm: Das Hessen-Technikum ermöglicht Schulabsolventinnen mit (Fach-)Abitur das praktische Erleben von MINT durch eine Kombination aus Schnupperstudium und Unternehmenspraktika über ein halbes Jahr. Zuerst eine Vorlesung zum Thema Verkehrsplanung besuchen und anschließend in einem Straßenbahnbetrieb einer Bauingenieurin über die Schulter schauen, die mit der Verlegung des Streckennetzes betraut ist – dieser duale Charakter ist das Herzstück des Hessen-Technikums!

Auch die Hochschule RheinMain macht bald mit - wir halten Euch an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Ansprechperson:
Esther Rebecca Alzate Romero
0611 9495 1228

Zum Hessen Technikum

Der bundesweite Mädchen-Zukunftstag "Girls'Day" ermöglicht Mädchen ab der 5. Klasse alljährlich einen Blick in "Männerberufe". Unternehmen und Industriebetriebe, Forschungszentren und Hochschulen öffnen ihre technischen Bereiche, um Mädchen davon zu überzeugen, dass Technik nicht nur etwas für Jungs ist.

Auch die Hochschule RheinMain beteiligt sich Jahr für Jahr am Girls' Day und gewährt Mädchen Einblicke in vermeintliche "Männerdomänen".

Der nächste Girls' Day findet am 26. April 2018 statt.

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen erfolgt direkt über die Seite vom Girls' Day: www.girls-day.de

Girls' Day am Campus Rüsselsheim

Baue Dein eigenes elektronisches Spiel „Brain Game“

Ob Smartphone, Tablet oder BluRay Player, in jedem elektronischen Gerät sind Platinen mit Bauteilen verbaut. Aber was genau ist eine Platine? Was sind elektronische Bauteile und wie werden sie auf der Platine aufgebracht

Die Antworten auf diese Fragen und die praktische Umsetzung bekommst Du bei diesem Angebot des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften (Studienbereich Informationstechnologie und Elektrotechnik) der Hochschule RheinMain.

Du lernst was elektronische Bauteile sind und wie sie mit Hilfe von Lötkolben und Lötzinn auf eine Platine aufgebracht werden. Nach einer kurzen Übungsphase wendest Du das Erlernte an Deinem eigenen elektronischen Spiel „Brain Game“ an. Du musst die richtigen Bauteile an den richtigen Stellen platzieren und ordentlich zusammenbauen. Am Ende kannst Du Dein eigenes, selbstgebautes Spiel mit nach Hause nehmen.

Dieses Angebot richtet sich an Mädchen der 5. bis 10. Klassenstufe.

8 Girls, 9:00 bis 14:00 Uhr

„Mikroplastik aus Duschpeelings unter dem Mikroskop“  für Mädchen der 7. bis 10. Klasse

Kann das sein, dass wir Plastik-Stückchen in unseren Duschpeelings finden?  

Und was passiert eigentlich mit dem Duschwasser und unserem sonstigen Abwasser aus den Haushalten in einer Kläranlage?

Die Antwort auf diese Frage bekommst Du in unserem Umwelttechniklabor am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain in Rüsselsheim.

Nach einer virtuellen Führung über eine Kläranlage hast Du die Gelegenheit im Belebtschlamm die Mikroorganismen, die für die biologische Reinigung verantwortlich sind, selbst unter dem Mikroskop zu beobachten. Du untersuchst verschiedene Duschpeelings und vergleichst die unterschiedlichen Peeling-Partikel.

Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Mädchen der 7. bis 10. Klassenstufe.

8 Girls, 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr  

Girls' Day am Campus Unter den Eichen

Informatik bedeutet auch miteinander Sprechen

Die Schülerinnen sollen sehen, dass ein Informatikberuf nicht nur introvertiertes Programmieren bedeutet, sondern auch kommunikative Aspekte wie Konzeption und IT-Beratung umfasst. Dazu soll versucht werden mittels UML ein schulnahes Problem zu modellieren, um damit ein Mittel zur Kommunikation von Ideen zu schaffen, das dann in einer programmierbaren Problemlösung mündet.

6 Girls, 9:00 bis 13:00 Uhr

Computer aus, wir machen jetzt Informatik

Es geht in diesem Workshop darum, die Informatik jenseits des Images als Wissenschaft technikaffiner Nerds und Computerhacker als Geisteswissenschaft kennenzulernen. Insbesondere Mädchen scheint das stark auf Computer reduzierte Bild der Informatik abzuschrecken. So werden fundamentale Ideen und Algorithmen der Informatik in Form von Denkspielen, Logikrätseln, Gedankenexperimenten und Rechnung auf dem Papier vermittelt.

6 Girls, 9:00 bis 13:00 Uhr

Spiele-Programmierung mit Scratch

Scratch ist eine grafische Programmiersprache, mit der ihr ohne Vorkenntnisse in die Computerprogrammierung einsteigen könnt. Ihr lernt spielerisch, eigene Grafiken zum Leben zu erwecken, und programmiert ein eigenes Computerspiel, das ihr sogar im Internet veröffentlichen könnt.

6 Girls, 9:00 - 13:00 Uhr

Robotern zum Denken verhelfen

Im Schülerforschungszentrum FokusNeugier wollen wir genau hinschauen.
Wir wollen untersuchen, wie wir Robotern etwas beibringen können. Wie ist es möglich, dass Roboter etwas selbständig erledigen können?

Mehreren LEGO®-Robotern werden wir Aufgaben geben. Wie müssen wir diese formulieren? Wird es uns gelingen, dass die Roboter uns verstehen? Werden die Aufgaben auch so erledigt, wie wir es wollen? Das sind alles Fragen, die wir hoffentlich lösen werden.

6 Girls, 9:00 - 16:00 Uhr

Girls´Day am Campus Kurt-Schumacher-Ring

"Beton ist pink Baustoffprüfung in der Materialprüfanstalt

 Beton ist nicht nur einfach grau. Beton ist ein innovativer und leistungsfähiger Baustoff, ohne den es die meisten unserer großen Bauwerke nicht geben würde. Bereits die Römer haben vor über 2000 Jahren Beton hergestellt und besaßen hierdurch einen großen Vorsprung gegenüber anderen Völkern.

Aber wie und aus was wird Beton eigentlich hergestellt? Gibt es den auch in pink? Wieso kann man gigantische Shoppingcenter und Wolkenkratzer auf ein paar "dünne" Mauern im Erdgeschoss stellen?  

Als Teilnehmerin lernst Du den Baustoff kennen und wirst mit Deiner Girls-Gruppe in unserer Versuchshalle selbst eine Betonmischung herstellen. Mit unserer großen "Würfelpresse" werden wir den erhärteten Beton (bis zum Bruch!) prüfen, und wir sehen uns an, wie viel er im Vergleich zu Holz aushält.  Die im Rahmen des Angebotes berührten Berufsbilder sind z.B. die einer Bauingenieurin (Studium) oder Baustoffprüferin (Ausbildungsberuf).

Wir freuen uns auf Dich!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ingenieurkammer Hessen.

Baugrunderkundungen mit Studierenden des Fachbereichs Bauingenieurwesen 

Der Untergrund (im Bauwesen auch Baugrund genannt) ist die Basis, auf bzw. in welcher Bauwerke gebaut werden. Der Baugrund besteht aus Boden oder Fels, in dem auch häufig Grundwasser zirkuliert.

Bevor ein Bauwerk (ein Gebäude, eine Straße, ein Tunnel, ein Damm, eine Brücke) entworfen wird, muss für die Ingenieure bekannt sein, wie der Baugrund und die Grundwasserverhältnisse beschaffen sind. Die unterschiedlichen Böden erfordern z. B. ganz unterschiedliche Fundamente für die Gebäude.

Um das herauszufinden, studieren wir zunächst im Labor die Geologische Karte. Daraus gewinnen wir die ersten Erkenntnisse über den Schichtenaufbau auf dem Baugrundstück. Es werden auch verschiedene Gesteinsproben und ein dreidimensionales Baugrundmodell betrachtet. Als nächstes führen wir eine etwa 5 m tiefe Kleinbohrung mit Rammkernrohren auf unserem benachbarten Versuchsgrundstück aus. Mit einem Lichtlot messen wir die Tiefe des Grundwassers. Die Kernrohre mit dem erbohrten Baugrund werden ins Labor gebracht. Dort bestimmen wir die Schichten in dem wir die Bodenart, Farbe, Konsistenz und den Kalkgehalt ermitteln.

Die Ergebnisse unserer Arbeit stellen wir mit Hilfe eines PC anschaulich als farbiges Bohrprofil dar, welches ausgedruckt, jedes Mädchen mit nach Hause nehmen darf. Jetzt wissen wir, wie der Baugrund an der Ansatzstelle aufgebaut ist, wo ggf. Wasser angetroffen wird.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ingenieurkammer.

Fließgewässer-Umweltmonitoring mit dem Labor für Siedlungswirtschaft

Ob ein Gewässer eine natürliche Lebensgrundlage für Organismen darstellt oder ob es sich z.B. ungünstig verändert, kann durch ein sogenanntes Umweltmonitoring erfasst werden. Hierzu müssen gemessene und beobachtete Daten ausgewertet und bewertet werden. Untersucht werden dabei unter anderem Parameter wie

  • Optischer Zustand, Geruch, Färbung der Probe
  • Ammonium-, Nitrat- und Nitrit-Stickstoff
  • Sauerstoffgehalt und Sauerstoffbedarf
  • Leitfähigkeit, pH-Wert
  • Temperatur

Im Rahmen des hier angebotenen Projektes wollen wir uns den Wellritzbach in Wiesbaden näher ansehen. Dabei machen wir eine „Begehung“ des Gewässers an drei Probenahmestellen. Wir entnehmen Proben und führen Freilandanalysen zur Beurteilung der Gewässergüte durch. Weitere Analysen der entnommenen Proben erfolgen dann anschließend im Labor für Siedlungswasserwirtschaft.

Wichtig: Wetterfeste Kleidung nicht vergessen… :-)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ingenieurkammer Hessen. 

Meine Entdeckungsreise PC

Computer und IT sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Smartphone, Tablet, Desktop-PC, TV, Digitale Kamera, Navigationsgerät "verfolgen" uns auf Schritt und Tritt. Und das Internet ist so aus- und aufgebaut, dass wir Tag und Nacht online sind - überall und jederzeit.

Deshalb laden wir euch ein, einen halben Tag lang IT-Luft bei uns zu schnuppern.

Ihr wolltet schon immer einmal wissen, wie das Innenleben Deines PC funktioniert? Wie Daten von einem zum anderen Computer kommen und wo die alle gespeichert und wiedergefunden werden? Dann kommt doch einfach am 26.04.2018 zu uns! Am Girls'Day bieten wir euch den Einblick in ein spannendes und zukunftsorientiertes Berufsfeld.

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit euch!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ingenieurkammer Hessen. 

Lichttechnik und Lichtplanung: Was sind Farben?

Wenn ein Gebäude gebaut wird, kümmern sich zuletzt Fachleute um dessen Oberflächen. Diese erfüllen unterschiedlichste Anforderungen und eine ihrer Eigenschaften ist die Farbe. Die Oberflächen des Gebäudes tasten wir eher selten ab: Wir sehen sie. Wir sehen, erkennen, empfinden und orientieren uns in Gebäuden. Darum befassen wir uns am Girls'Day im Lichtlabor unseres Fachbereichs mit Licht und Farbe. Wir wollen etwas davon verstehen, wie wir Farben sehen und Gebäude wahrnehmen und freuen uns auf einen spannenden Tag mit Euch!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Ingenieurkammer Hesse

ProCareer.MINT ist die Förderlinie von Mentoring Hessen für Studentinnen in den MINT-Fächern. Ziel ist es Studentinnen der Natur- und Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen und ihnen einen praxisnahen Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen.

Wann ist das Programm etwas für Sie?

  • Sie möchten sich auf den Übergang zum Master, zur Promotion oder auf den Berufseinstieg vorbereiten und den für Sie passenden Karriereweg finden
  • Sie sind engagiert und bereit, durchschnittlich fünf Stunden im Monat für das Mentoring und die regelmäßigen Treffen mit der Mentorin zu investieren

Bausteine des Programms

Mentoring

  • In einem One-to-One-Mentoring begleitet  jeweils eine Mentorin eine Mentee. Als Mentorinnen engagieren sich erfolgreiche Naturwissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen, die in Wirtschaft, Forschung, Verwaltung oder anderen Arbeitsbereichen tätig sind.
  • Das Mentoring-Programm hat eine  Laufzeit von einem Jahr. Es können ca. 130 Studentinnen der hessischen Hochschulen teilnehmen.

Mentoring-Rahmenprogramm

Die Mentoring-Kooperation wird von einem Rahmenprogramm begleitet:

  • Auftaktveranstaltung mit offizieller Zusammenführung der Tandems und Einführungs-Workshops
  • Seminar für Mentees zu Inhalten und Zielen in der Mentoring-Kooperation
  • Supervision für Mentees und Mentorinnen zur Unterstützung der Kooperation
  • Halbzeitreflexion und  Erfahrungsaustausch zwischen den Tandems
  • Abschlussveranstaltung mit Verleihung der Mentoring-Zertifikate

Training und Networking

Mentoring Hessen bietet ergänzend zum Mentoring vielfältige Trainings– und Networking-Angebote. Dazu gehören Workshops, die Ihre Soft-Skills in Hinblick auf den Berufseinstieg stärken, aber auch themenbezogene Vernetzungstreffen sowie Exkursionen zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Bewerbung

Die nächste Ausschreibungsrunde findet im Herbst 2018 statt.

Über Mentoring Hessen

Mentoring Hessen ist ein Verbundprojekt der hessischen Hochschulen zur Förderung von Frauen auf ihren Karrierewegen in Wissenschaft und Wirtschaft. Die enge Kooperation mit Unternehmen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ermöglicht eine Bündelung der Kompetenzen und Ressourcen für eine besonders  gezielte und effektive Unterstützung.

Mentoring Hessen bietet eine bundesweit einmalige, aufeinander aufbauende Förderstruktur für Studentinnen, Doktorandinnen, Nachwuchswissenschaftlerinnen und den weiblichen Führungs­kräfte­-Nachwuchs. Durch Mentoring, Training und Networking werden junge Frauen in den entscheidenden Übergangsphasen unterstützt, praxisnah auf den Beruf vorbereitet und in ihren Karriereambitionen gestärkt. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ist eine herausragende Besonderheit des Projekts und bildet eine starke Allianz zur Durchsetzung der gemeinsamen Ziele: Mehr Frauen in Führungspositionen, die Förderung gleichstellungsorientierter Wissenschafts- und Unternehmenskulturen und eine ausgewogene Geschlechter-Balance in allen Institutionen.

Die Schirmherrschaft für Mentoring Hessen hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek.

Weitere Informationen

Ansprechperson an der Hochschule RheinMain

Silke Paul, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte

Seminar für Studentinnen des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften der Hochschule RheinMain

Jedes Wintersemester

Ziele

  • Diskussion und Analyse der Situation und Chancen von Frauen in Ingenieurwissenschaften
  • Unterstützung der Teilnehmerinnen beim Berufseinstieg →Vermittlung von Informationen und Sensibilisierung zu Themen wie Gläserne Decke, Gender Pay Gap, Vereinbarkeit von Familie und Beruf…
  • Erwerb von Soft Skills mittels weiterer Seminar-Angebote z.B. zu Selbstmarketing, (Körper)Sprache oder Verhandlungskompetenz
  • Erarbeitung, Durchführung und Dokumentation gemeinsamer Projekte  wie z.B. eine Netzwerk-Veranstaltung mit Ingenieurinnen aus der Praxis, eine Postkartenaktion über Ressentiments und Vorurteile gegenüber den Fähigkeiten von Frauen in Bezug auf ein erfolgreiches MINT-Studium oder ein eigenes MentorING-Angebot für Schülerinnen

Ansprechperson

Prof. Dr.-Ing. Konstanze Anspach
Konstruktion und Produktentwicklung